Betonrechner

Entwickelt von

Mit unserem kostenlosen Betonrechner können Sie in zwei Schritten Beton berechnen: Schritt 1 ermittelt das Volumen für Platte, Säule, Wand, Rohr, Streifenfundament und Treppe inklusive Sicherheitsmarge. Schritt 2 zeigt, wie viele Fertigbetonsäcke nötig sind oder wie viel Zement, Kies und Wasser Sie zum Selbermischen brauchen, inklusive Kostenschätzung.


Was ist der Betonrechner?

Der Betonrechner ist ein digitales Werkzeug, das die für ein Bauvorhaben benötigte Betonmenge automatisch berechnet. Er ermittelt Volumen, Gewicht und Materialbedarf für gängige Bauteile wie Bodenplatten, Fundamente, Säulen, Wände und Treppen.

Mit unserem Rechner sparen Sie sich das manuelle Rechnen und reduzieren das Risiko von Fehlkäufen. Sie geben lediglich die Maße Ihres Bauteils ein und erhalten sofort das benötigte Volumen in Kubikmetern.

Betonrechner kommen sowohl im professionellen Bauwesen als auch im privaten Heimwerkerbereich zum Einsatz. Typische Anwendungsbereiche sind:

  • Fundament- und Bodenplattenbau
  • Stützen- und Säulenfundamente
  • Wand- und Kellerbau
  • Treppenbau
  • Garten- und Landschaftsbau
  • kleinere Ausbesserungsarbeiten

Wie funktioniert der Betonrechner?

Unser Betonrechner funktioniert in zwei aufeinanderfolgenden Schritten. Sie füllen beide Schritte aus, bevor Sie einmal auf „Beton berechnen" klicken.

Eingaben in Schritt 1 (Volumen)

Im ersten Schritt wählen Sie die Form Ihres Bauteils und tragen die passenden Maße ein. Folgende Formen stehen zur Auswahl:

FormTypischer EinsatzBenötigte Maße
Platte/QuaderBodenplatte, FundamentplatteLänge, Breite, Höhe
SäuleStütze, PfostenfundamentHöhe, Radius oder Durchmesser
Rohr/RingRingfundament, SchachtringAußen- und Innendurchmesser, Höhe
WandKellerwand, StützwandLänge, Höhe, Dicke
Streifenfundamentumlaufendes Fundamentäußere/innere Breite und Länge, Höhe
Treppemassive BetontreppeBreite, Steigung, Auftritt, Stufenzahl

Jedes Eingabefeld lässt sich in Millimetern, Zentimetern oder Metern ausfüllen. Eine Skizze zeigt direkt, welches Maß in welches Feld gehört.

Zusätzlich legen Sie eine Sicherheitsmarge zwischen 0 % und 20 % fest. Die Sicherheitsmarge gleicht Verdichtung, Unebenheiten und kleine Messfehler aus.

Eingaben in Schritt 2 (Beton beschaffen)

Im zweiten Schritt wählen Sie, wie Sie an den Beton kommen möchten.

Bei Fertigbeton geben Sie die Sackgröße an, 25 kg oder 40 kg, sowie optional den Preis pro Sack.

Bei Selbst mischen rechnet unser Rechner mit Standardwerten für Normalbeton und gibt Zementmenge, Kiesmenge und Wasserbedarf aus. Optional tragen Sie den Preis pro Zementsack und pro Tonne Kies ein.

Ergebnisse

Nach dem Klick auf „Beton berechnen" zeigt unser Rechner zuerst das Gesamtvolumen, darunter aufgeschlüsselt nach Rohvolumen und Sicherheitsmarge.

Direkt danach folgen praktische Umrechnungen wie Liter, Schubkarren-Ladungen und Betonmischer-Ladungen. Anschließend zeigt unser Rechner den Materialbedarf und, sofern Preise eingetragen wurden, die geschätzten Kosten, gefolgt von einem vollständigen Rechenweg zum Nachvollziehen.

Die Betonrechner-Formel

Die Betonrechner-Formel richtet sich nach der gewählten Form des Bauteils. Unser Rechner wendet die passende Formel automatisch an und zeigt den vollständigen Rechenweg.

1. Platte/Quader

V = l × b × h

l ist die Länge, b die Breite und h die Höhe beziehungsweise Dicke des Bauteils. Diese Formel gilt für Bodenplatten, Fundamentplatten und alle übrigen rechteckigen Bauteile.

2. Säule

V = π × r² × h

r ist der Radius und h die Höhe der Säule. Die Kreiszahl π beträgt ungefähr 3,14159. Alternativ lässt sich auch der Durchmesser eingeben, unser Rechner leitet den Radius automatisch ab. Wer für eine zylindrische Säule zusätzlich Oberfläche oder Mantelfläche benötigt, nutzt unseren Zylinder-Volumen-Rechner mit weiteren Eingabemodi.

3. Rohr/Ring

V = π × (R² − r²) × h

R ist der Außenradius, r der Innenradius und h die Höhe. Diese Formel berechnet das Volumen des festen Materials zwischen Außen- und Innendurchmesser, etwa bei einem Ringfundament oder Schachtring.

4. Wand

V = l × h × d

l ist die Länge, h die Höhe und d die Dicke der Wand. Diese Formel eignet sich für Kellerwände und Stützwände.

5. Streifenfundament

V = (A außen − A innen) × h

A außen ist die äußere Grundfläche, A innen die innere Grundfläche und h die Höhe des Fundamentstreifens. Die innere Fläche wird von der äußeren Fläche abgezogen, da ein Streifenfundament rund um ein Gebäude verläuft und in der Mitte ausgespart bleibt.

6. Treppe

V = b × t × s × n(n+1)/2

b ist die Breite, t der Auftritt, s die Steigung und n die Anzahl der Stufen. Diese Formel gilt für eine massive, bis zum Boden durchbetonierte Treppe.

Unser Rechner übernimmt die Einheitenumrechnung automatisch. Jedes Maß kann unabhängig in Millimetern, Zentimetern oder Metern eingegeben werden, das Ergebnis wird stets korrekt in Kubikmetern ausgegeben. Für weitere geometrische Körper wie Würfel, Kegel, Pyramide oder Kugel nutzen Sie unseren Kubikmeter-Rechner.

Um das Volumen in eine Masse umzurechnen, gilt eine zweite Grundformel.

Betonmenge = Volumen × Dichte

Die Dichte von Normalbeton liegt üblicherweise bei 2.300 kg/m³ bis 2.400 kg/m³. Die genaue Dichte hängt von Zuschlagstoffen, Verdichtung und Feuchtegehalt ab.

Beispiele für die Betonberechnung

Die folgenden Beispiele zeigen, wie sich eine Betonmenge berechnen lässt und der Rechenweg nachvollzogen werden kann.

Beispiel 1 (Bodenplatte)

Eine Bodenplatte ist 4 m lang, 3 m breit und 0,15 m hoch.

V = 4 × 3 × 0,15 = 1,8 m³
Reserve = 1,8 × 5 % = 0,09 m³
Gesamtvolumen = 1,8 + 0,09 = 1,89 m³

Für Fertigbeton in 40-kg-Säcken gilt:

Säcke = 1,89 / 0,02 = 94,5, aufgerundet 95 Säcke

Beim Selbermischen gilt:

Zement = (1,89 × 2.400) / 5 = 907,2 kg, gerundet 907 kg
Kies = 907,2 × 4 = 3.628,8 kg, gerundet 3.629 kg
Wasser = 907,2 × 0,5 = 453,6 Liter, gerundet 454 Liter

Beispiel 2 (Säulenfundament)

Eine Säule hat einen Durchmesser von 0,3 m und eine Höhe von 1 m.

r = 0,3 / 2 = 0,15 m
V = π × 0,15² × 1 ≈ 0,07 m³

Der Durchmesser wird zunächst durch 2 geteilt, da die Formel den Radius benötigt. Bei vier gleich großen Säulenfundamenten ergibt sich ein Gesamtvolumen von 4 × 0,07 ≈ 0,28 m³.

Beispiel 3 (Ringfundament)

Ein Ringfundament hat einen Außendurchmesser von 0,5 m, einen Innendurchmesser von 0,3 m und eine Höhe von 1 m.

R = 0,5 / 2 = 0,25 m
r = 0,3 / 2 = 0,15 m
V = π × (0,25² − 0,15²) × 1 ≈ 0,13 m³

Nur die Fläche zwischen Außen- und Innenradius zählt, da der innere Bereich hohl bleibt. Deshalb wird r² von R² abgezogen, bevor mit der Höhe multipliziert wird.

Beispiel 4 (Kellerwand)

Eine Kellerwand ist 5 m lang, 2 m hoch und 0,2 m dick.

V = 5 × 2 × 0,2 = 2 m³

Die Dicke d der Wand entspricht dabei der Höhe einer Bodenplatte. Alle drei Maße werden einfach miteinander multipliziert.

Beispiel 5 (Streifenfundament)

Ein Streifenfundament hat eine äußere Grundfläche von 6 m × 8 m, eine innere Grundfläche von 5,6 m × 7,6 m und eine Höhe von 0,5 m.

A außen = 6 × 8 = 48 m²
A innen = 5,6 × 7,6 = 42,56 m²
V = (48 − 42,56) × 0,5 = 2,72 m³

Die Differenz der beiden Flächen entspricht dem Querschnitt des Fundamentstreifens, da die Mitte des Gebäudes ausgespart bleibt.

Beispiel 6 (Außentreppe)

Eine massive Außentreppe ist 1 m breit, hat eine Steigung von 0,18 m, einen Auftritt von 0,28 m und 12 Stufen.

n(n+1)/2 = 12 × 13 / 2 = 78
V = 1 × 0,28 × 0,18 × 78 ≈ 3,93 m³

Der Faktor 78 entsteht, weil jede Stufe ihr eigenes, nach oben wachsendes Volumen beiträgt. Die erste Stufe trägt 1-mal die Grundfläche, die zweite 2-mal, bis zur zwölften Stufe mit 12-mal, in Summe also 1 + 2 + ... + 12 = 78.

Weitere typische Projektgrößen aus der Praxis:

  • Ein Carport mit vier bis sechs Stützenfundamenten benötigt meist 0,5 m³ bis 1 m³ Beton.
  • Eine Gartenhaus-Bodenplatte von 3 m × 4 m mit 12 cm Dicke kommt auf rund 1,44 m³, also etwa 3.456 kg Beton.
  • Ein einzelnes Zaunpfosten-Loch von 30 cm × 30 cm × 60 cm fasst etwa 0,054 m³, also rund 130 kg Beton.

Was beeinflusst den Betonbedarf?

Mehrere Faktoren beeinflussen, wie viel Beton Sie tatsächlich benötigen.

  • Verdichtung. Beim Verdichten mit Rüttelflasche oder Flächenrüttler entweicht eingeschlossene Luft. Das fertige Bauteil benötigt dadurch geringfügig mehr Frischbeton als das reine Sollvolumen.
  • Untergrund. Unebenheiten im Aushub oder in der Schalung erhöhen den tatsächlichen Bedarf gegenüber der reinen Formel.
  • Witterung. Bei Frost darf nicht betoniert werden, da das enthaltene Wasser gefriert und das Gefüge zerstört. Bei großer Hitze trocknet Beton zu schnell und kann reißen.
  • Frostschutztiefe. Fundamente im Freien sollten unterhalb der Frosttiefe liegen, in Deutschland je nach Region zwischen 80 cm und 1 m.
  • Betonart. Normalbeton, Leichtbeton und Schwerbeton unterscheiden sich deutlich in der Dichte und damit im Gewicht je Kubikmeter.

Aus diesen Gründen empfiehlt sich grundsätzlich eine Sicherheitsmarge von 5 % bis 10 %.

Beton selber mischen oder Fertigbeton kaufen

Für die Beschaffung von Beton gibt es drei gängige Wege, die sich in Aufwand und Kosten unterscheiden.

1. Sackware (Fertigbeton)

  • Ein 25-kg-Sack ergibt nach dem Anmischen mit Wasser ungefähr 0,0125 m³ Frischbeton, ein 40-kg-Sack etwa 0,02 m³.
  • Geeignet vor allem für kleinere Mengen bis etwa 1 m³, da kein Mindestabnahme- oder Anfahrtsproblem besteht.
  • Materialkosten meist zwischen 80 € und 120 € pro Kubikmeter.

2. Selbst mischen

  • Zement, Kies und Wasser werden im individuellen Mischungsverhältnis kombiniert.
  • Gängiges Verhältnis für Normalbeton: 4 Teile Kies zu 1 Teil Zement, bei einem Wasserzementwert von 0,5.
  • Günstiger als Sackware, mit Materialkosten von etwa 60 € bis 90 € pro Kubikmeter, dafür arbeitsintensiver.
  • Für ein individuelles Verhältnis Ihrer Betonmischung, etwa 1 zu 2 zu 3, können Sie das passende Mischungsverhältnis berechnen.

3. Transportbeton

  • Anlieferung per Fahrmischer direkt vom Werk, meist sinnvoll ab etwa 1 m³ bis 2 m³.
  • Kosten inklusive Lieferung meist zwischen 100 € und 150 € pro Kubikmeter.
  • Viele Werke verlangen eine Mindestliefermenge, eine vorherige Anfrage lohnt sich daher.

Vorteile des Betonrechners

Unser Betonrechner bietet gegenüber der manuellen Berechnung mehrere Vorteile.

  • Er reduziert das Risiko einer zu knapp bemessenen Bestellung, die zu einer sichtbaren Fuge im Bauteil führen kann.
  • Er verhindert unnötigen Materialüberschuss, dessen Entsorgung kostenintensiv ist.
  • Er liefert direkt umsetzbare Ergebnisse wie Sackanzahl, Gewicht und Kosten, nicht nur das reine Volumen.
  • Er berücksichtigt mehrere Bauteilformen in einem einzigen Werkzeug, von der Platte bis zur Treppe.
  • Er ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen Fertigbeton und Selbermischen, sodass Sie ohne separate Berechnung entscheiden können, welcher Weg für Ihr Projekt günstiger ist.

Häufige Fehler bei der Betonberechnung

Bei der Betonberechnung schleichen sich in der Praxis immer wieder dieselben Fehler ein.

  • Einheiten verwechseln. Wer bei allen Maßen eines Quaders versehentlich Zentimeter statt Meter wählt, erhält ein Ergebnis, das um den Faktor 1.000.000 zu hoch oder zu niedrig ausfällt. Unser Rechner erlaubt deshalb die direkte Auswahl der Einheit je Feld.
  • Sicherheitsmarge vergessen. Ohne Zuschlag fehlt am Ende oft genau der letzte Sack oder die letzte Schubkarre Beton.
  • Hohlräume nicht abziehen. Bei Rohren, Ringfundamenten und Streifenfundamenten muss die innere Fläche von der äußeren Fläche abgezogen werden, sonst fällt das Ergebnis deutlich zu hoch aus.
  • Radius und Durchmesser verwechseln. Wer den Durchmesser misst, aber im Eingabemodus auf „Radius" stehen lässt, erhält ein um den Faktor 4 zu großes Volumen, da die Formel mit dem Quadrat des Radius rechnet. Unser Rechner zeigt deshalb beide Eingabemodi zur Auswahl an.
  • Schichtdicke unterschätzen. Bodenplatten für unbeheizte Nebengebäude sollten selten dünner als 10 cm bis 12 cm ausfallen.

Wie genau ist der Betonrechner?

Unser Betonrechner liefert Schätzwerte, keine exakten Liefermengen. Beide Beschaffungswege aus Schritt 2 beruhen auf unterschiedlichen Annahmen.

Bei Fertigbeton basiert die Berechnung auf einer durchschnittlichen Sackausbeute. Die tatsächliche Ausbeute kann je Hersteller leicht abweichen, ein Blick auf die Packungsangabe lohnt sich daher zusätzlich.

Beim Selbermischen rechnet unser Rechner mit Standardwerten für Normalbeton, etwa einer Trockenrohdichte von 2.400 kg/m³ und einem Wasserzementwert von 0,5. Hier beeinflussen zusätzlich Zementsorte, Zuschlagstoff und Witterung den realen Bedarf.

Bei größeren oder sicherheitsrelevanten Bauvorhaben ersetzt unser Rechner keine vollständige statische Bemessung durch einen Fachplaner.

Wissenschaftliche Grundlagen des Betons

Beton besteht aus drei Hauptbestandteilen, die durch einen chemischen Prozess namens Hydratation zu einer festen Masse verbunden werden.

  • Zement als Bindemittel
  • Wasser zur Aktivierung der Hydratation
  • Zuschlagstoffe wie Sand und Kies für Volumen und Druckfestigkeit

1. Wasserzementwert

Der Wasserzementwert beschreibt das Massenverhältnis von Wasser zu Zement. Ein niedrigerer Wert ergibt festeren, aber schwerer verarbeitbaren Beton. Ein höherer Wert erleichtert die Verarbeitung, verringert jedoch die Festigkeit.

2. Aushärtezeit

Beton erreicht seine Festigkeit stufenweise.

ZeitpunktZustand
24 bis 48 Stundenbegehbar
7 TageGroßteil der Festigkeit erreicht
28 Tagevolle Belastbarkeit

In dieser Zeit benötigt frischer Beton eine Nachbehandlung. Decken Sie die Oberfläche ab oder befeuchten Sie sie regelmäßig, damit der Zementleim nicht zu schnell austrocknet und Schwindrisse entstehen.

3. Normen

Die in Deutschland geltenden Normen für Beton sind die DIN EN 206 und die DIN 1045. Ergänzend veröffentlicht der Verein Deutscher Zementwerke Merkblätter zur Mischungsberechnung von Normalbeton.

Wann sollte man den Betonbedarf berechnen?

Die Berechnung des Betonbedarfs lohnt sich vor jedem Bauvorhaben, bei dem Beton gegossen wird. Typische Anlässe sind unter anderem:

  • der Bau eines Fundaments für ein Gartenhaus oder einen Carport
  • das Einbetonieren von Zaunpfosten
  • der Bau einer Bodenplatte oder Terrasse
  • die Errichtung einer Stützwand oder Kellerwand
  • der Bau einer massiven Außentreppe

Wer bereits vor dem Materialeinkauf rechnet, vermeidet sowohl einen vorzeitigen Stopp der Arbeiten als auch teure Entsorgungskosten für überschüssigen Beton.

Gerade bei wiederkehrenden Projekten, etwa mehreren Zaunpfosten oder einer mehrteiligen Terrasse, lohnt sich die Berechnung mit unserem Rechner für jedes Bauteil einzeln. So bestellen Sie nur so viel Material, wie tatsächlich gebraucht wird, und behalten den Überblick über die Gesamtkosten.


Das könnte Sie auch interessieren


Häufige Fragen (FAQ)

Wie viele Säcke Beton brauche ich für 1 m³?

Für 1 m³ Beton benötigen Sie etwa 80 Säcke à 25 kg oder rund 50 Säcke à 40 kg. Diese Werte basieren auf einer durchschnittlichen Ausbeute von 0,0125 m³ je 25-kg-Sack beziehungsweise 0,02 m³ je 40-kg-Sack. Rechnen Sie zusätzlich 5 % bis 10 % Sicherheitsmarge ein.

Was ist der Unterschied zwischen Beton und Zement?

Zement ist nur einer der Bestandteile von Beton. Vermischt man Zement mit Wasser, entsteht ein Zementleim. Erst durch die Zugabe von Sand und Kies als Zuschlagstoffe wird daraus Beton. Zement allein ist deutlich weniger druckfest und langlebig als ausgehärteter Beton.

Kann ich Mauermörtel statt Beton verwenden?

Nein. Mauermörtel ist kein Beton, sondern ein Klebematerial zum Versetzen von Ziegeln und Steinen. Er enthält keinen groben Kies und besitzt eine deutlich geringere Druckfestigkeit. Für Fundamente, Bodenplatten oder andere tragende Bauteile ist ausschließlich Beton geeignet.

Was bedeutet die Bezeichnung C20/25 bei Beton?

Die Bezeichnung C20/25 gibt die Druckfestigkeitsklasse von Beton an. Die Zahl 20 steht für die Mindestdruckfestigkeit in Newton pro Quadratmillimeter an einem Zylinderprüfkörper, die Zahl 25 für denselben Wert an einem Würfelprüfkörper. C20/25 entspricht etwa Normalbeton und eignet sich für die meisten privaten Bauvorhaben.

Wie lange ist frisch gemischter Beton verarbeitbar?

Frisch angemischter Beton sollte innerhalb von 45 bis 90 Minuten verarbeitet werden. Danach beginnt der Abbindeprozess, und der Beton lässt sich nicht mehr vollständig verdichten. Mischen Sie deshalb stets nur so viel Beton an, wie Sie in dieser Zeit tatsächlich verarbeiten können.

Was ist der Unterschied zwischen Normalbeton, Leichtbeton und Schwerbeton?

Normalbeton besitzt eine Dichte von etwa 2.300 kg/m³ bis 2.400 kg/m³ und wird am häufigsten verwendet. Leichtbeton liegt unter 2.000 kg/m³ und bietet eine geringere Wärmeleitfähigkeit. Schwerbeton übersteigt 2.600 kg/m³ und kommt vor allem im Strahlenschutz zum Einsatz.
Über den Autor

Abd Ben

Entwickler & Autor

Ich entwickle alle Rechner auf RechnerZentrale. Mein Ziel ist es, präzise und einfach nutzbare Rechner und Tools für den deutschen Sprachraum kostenlos bereitzustellen.

Profil ansehen