BMI Rechner

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Nutzen Sie unseren kostenlosen BMI Rechner, um das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße zu berechnen. Erfahren Sie sofort, ob Unter, Normal oder Übergewicht vorliegt. Der Rechner berücksichtigt Alter und Geschlecht für Frauen, Männer und Kinder nach WHO Standards.


Was ist der BMI

Der Body-Mass-Index (BMI) ist die weltweit gebräuchlichste Kennzahl zur Einordnung des Körpergewichts. Er berechnet sich aus dem Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm zur Körpergröße in Metern zum Quadrat und liefert einen Hinweis darauf, ob eine Person unter-, normal- oder übergewichtig ist.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet den BMI als internationalen Standard für die Gewichtsklassifikation. Die Grundformel selbst berücksichtigt weder Alter noch Geschlecht.

Unser Rechner fragt diese Angaben dennoch ab, um das Ergebnis individuell besser einzuordnen und für Kinder und Jugendliche alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven zu verwenden. Als Orientierungshilfe ist der BMI schnell, einfach und kostenfrei nutzbar.

So funktioniert der BMI-Rechner

Unser BMI-Rechner berechnet den Body-Mass-Index und ordnet ihn nach der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Er zeigt zusätzlich das Idealgewicht, die Abweichung vom Normalgewicht und Empfehlungen je nach Kategorie.

Der Rechner bietet zwei Berechnungsmodi.

1. Modus für Erwachsene

Geben Sie Geschlecht, Körpergröße, Körpergewicht und Alter ein. Das Ergebnis zeigt:

  • BMI-Wert auf eine Dezimalstelle
  • Gewichtskategorie nach WHO (Normalgewicht, Übergewicht, Adipositas usw.)
  • Idealgewicht-Spanne in Kilogramm (18,5 bis 24,9 kg/m²)
  • Gewicht zum Abnehmen oder Zunehmen bis zum Normalgewicht
  • Farbskala mit allen 7 Kategorien und aktivem Marker

2. Modus für Kinder und Jugendliche

Geben Sie Geschlecht, Körpergröße, Körpergewicht und Alter (2 bis 17 Jahre) ein. Das Ergebnis basiert auf deutschen KiGGS-Referenzwerten der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) und zeigt:

  • BMI-Wert und Perzentil-Kategorie (P10 bis P97)
  • Normbereich für Gleichaltrige des gleichen Geschlechts
  • Dynamische Farbskala mit altersgerechten Schwellenwerten

Der Rechner dient als Orientierungshilfe und ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Die BMI-Formel

Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat:

BMI (kg/m²) = Körpergewicht (kg) ÷ (Körpergröße (cm) ÷ 100)²

Für das Idealgewicht im Normalgewichtsbereich gelten folgende Formeln:

Idealgewicht min (kg) = 18,5 × (Körpergröße in m)²
Idealgewicht max (kg) = 24,9 × (Körpergröße in m)²

Beispiel: 80 kg, 1,80 m

BMI = 80 ÷ (1,80)²  = 80 ÷ 3,24  = 24,7 kg/m²  → Normalgewicht

BMI-Werte und Gewichtsklassen nach WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert für Erwachsene ab 18 Jahren folgende Gewichtsklassen:

KategorieBMI-Wert (kg/m²)
Starkes Untergewichtunter 16,0
Untergewicht16,0 bis 18,4
Normalgewicht18,5 bis 24,9
Übergewicht25,0 bis 29,9
Adipositas Grad I30,0 bis 34,9
Adipositas Grad II35,0 bis 39,9
Adipositas Grad III40,0 und höher

Ein Normalgewicht entspricht einem BMI zwischen 18,5 und 24,9 kg/m². Unser BMI-Rechner zeigt für jeden Wert die zugehörige Kategorie und berechnet das Idealgewicht für die eigene Körpergröße. Für eine detailliertere Berechnung steht der Idealgewicht-Rechner zur Verfügung.

BMI Berechnungsbeispiele

1. Mann mit Normalgewicht

Körpergewicht 80 kg, Körpergröße 1,80 m.

BMI = 80 ÷ (1,80)²  = 24,7 kg/m²  → Normalgewicht
Idealgewicht:  18,5 × 3,24 = 59,9 kg  bis  24,9 × 3,24 = 80,7 kg

2. Frau mit leichtem Übergewicht

Körpergewicht 75 kg, Körpergröße 1,65 m.

BMI = 75 ÷ (1,65)²  = 75 ÷ 2,72  = 27,6 kg/m²  → Übergewicht
Idealgewicht max:  24,9 × 2,72 = 67,7 kg
Zum Normalgewicht: 75,0 − 67,7 = 7,3 kg abnehmen

3. Person mit Adipositas Grad I

Körpergewicht 100 kg, Körpergröße 1,75 m.

BMI = 100 ÷ (1,75)²  = 100 ÷ 3,06  = 32,7 kg/m²  → Adipositas Grad I
Zum Normalgewicht: 100,0 − 76,2 = 23,8 kg abnehmen

Die Grenzen des BMI

Der BMI ist ein Richtwert, der die Körpermasse ins Verhältnis zur Körpergröße setzt. Er berücksichtigt weder die Körperzusammensetzung noch die Fettverteilung.

Drei typische Einschränkungen:

  • Muskelmasse: Sehr muskulöse Personen wie Leistungssportler können einen hohen BMI aufweisen, obwohl ihr Körperfettanteil gering ist. Muskelmasse wiegt schwerer als Fettgewebe.
  • Altersveränderungen: Ältere Menschen haben oft weniger Muskelmasse und mehr Fettgewebe bei gleichbleibendem Gewicht. Der BMI bildet diese Verschiebung nicht ab.
  • Fettverteilung: Der BMI sagt nichts darüber aus, wo im Körper Fett gespeichert wird. Bauchfett (Viszeralfett) gilt als besonders risikorelevant, weil es entzündungsfördernde Botenstoffe freisetzt.

Für eine präzisere Einschätzung des Körperfettanteils steht der KFA-Rechner zur Verfügung.

Ergänzend zum BMI empfiehlt die WHO die Messung des Taillenumfangs. Bei Frauen gelten über 80 cm als erhöhtes Risiko, über 88 cm als stark erhöhtes Risiko. Bei Männern liegt die Grenze bei 94 cm beziehungsweise 102 cm. Die Waist-to-Hip-Ratio (Taillenumfang ÷ Hüftumfang) sollte bei Frauen unter 0,85 und bei Männern unter 0,90 liegen.

Eine noch genauere Einschätzung der Bauchfettverteilung liefert der BRI-Rechner, der aus Taillenumfang und Körpergröße den Body Roundness Index berechnet und damit gerade die Schwäche des BMI bei der Fettverteilung gezielt ausgleicht.

BMI und Gesundheitsrisiken

Ein erhöhter BMI ist statistisch mit einem höheren Risiko für mehrere chronische Erkrankungen verbunden. Je höher der Wert über 25 kg/m² liegt, desto stärker steigt das Risiko für:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere koronare Herzkrankheit
  • Typ-2-Diabetes
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Bestimmte Krebsarten, darunter Darm-, Nieren- und Gebärmutterkrebs
  • Schlafapnoe und Atemprobleme

Umgekehrt ist starkes Untergewicht (BMI unter 16,0) mit Mangelernährung, Immunschwäche und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden. Bei einem BMI unter 18,5 sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Für die Einschätzung des täglichen Energiebedarfs zur Gewichtskontrolle steht der Kalorienbedarf-Rechner zur Verfügung. Den täglichen Flüssigkeitsbedarf berechnet der Wasserbedarf-Rechner.

BMI bei Kindern und Jugendlichen

Der BMI bei Kindern und Jugendlichen wird mit derselben Formel berechnet, die Einordnung unterscheidet sich jedoch grundlegend von der Erwachsenenklassifikation. Da sich Körpergröße und Körpergewicht in der Wachstumsphase ständig verändern, werden alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven verwendet.

Unser Rechner nutzt die Referenzwerte der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA), die auf dem deutschen KiGGS-Datensatz beruhen:

PerzentilGewichtskategorie
unter P10Untergewicht
P10 bis P90Normalgewicht
P90 bis P97Übergewicht
über P97Adipositas

Eine Perzentile von 90 bedeutet, dass 90 % der Gleichaltrigen desselben Geschlechts einen niedrigeren BMI aufweisen. Die Beurteilung des Gewichts bei Kindern und Jugendlichen sollte stets durch einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen erfolgen.


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Häufige Fragen (FAQ)

Welcher BMI-Wert ist im höheren Alter noch normal?

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Körperzusammensetzung: Muskelmasse nimmt ab, Fettgewebe nimmt zu. Fachleute gehen davon aus, dass ein leicht erhöhter BMI im Alter noch akzeptabel ist. Ab 65 Jahren gilt ein BMI von bis zu 27 oder 28 als noch wünschenswert, da kleine Fettreserven bei Krankheiten schützend wirken können. Die individuellen Empfehlungen sollten mit einem Arzt besprochen werden.

Gibt es unterschiedliche BMI-Richtwerte für Frauen und Männer?

Die WHO-Klassifikation gilt einheitlich für Männer und Frauen. Frauen weisen von Natur aus einen höheren Körperfettanteil auf als Männer bei gleichem BMI. Manche Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, verwenden daher leicht angepasste Richtwerte. Für eine verlässliche Einschätzung empfiehlt sich die Kombination aus BMI und Taillenumfang.

Wie oft sollte man den eigenen BMI berechnen?

Bei stabilen Gewichts- und Größenverhältnissen genügt eine Berechnung ein- bis zweimal pro Jahr. Wer gezielt abnimmt oder zunimmt, kann den BMI monatlich kontrollieren. Häufigere Messungen innerhalb von Tagen oder Wochen sind wenig aussagekräftig, da normale Gewichtsschwankungen von 1 bis 2 kg den Wert kurzfristig beeinflussen.

Kann man trotz normalem BMI ungesund sein?

Ja. Menschen mit einem normalen BMI können trotzdem einen hohen Körperfettanteil bei gleichzeitig geringer Muskelmasse haben. Dieses Phänomen wird als "metabolisch obese, normal weight" bezeichnet. Entscheidend ist nicht nur das Gewicht, sondern auch die Fettverteilung. Ein erhöhter Taillenumfang kann auch bei normalem BMI auf gesundheitliche Risiken hinweisen.

Ab welchem BMI-Wert sollte man einen Arzt aufsuchen?

Bei einem BMI unter 17,5 oder über 30 wird eine ärztliche Beratung dringend empfohlen. Werte unter 16 gelten als starkes Untergewicht und erfordern sofortige medizinische Abklärung. Auch bei einem BMI im Übergewichtsbereich (25 bis 29,9) ist ein Arztgespräch sinnvoll, wenn weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutzucker- oder Blutfettwerte vorliegen.

Ist der BMI-Rechner für Schwangere geeignet?

Nein. Der BMI-Rechner ist für Schwangere nicht geeignet, da die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft normal und gewünscht ist. Die BMI-Klassifikation für Schwangere basiert auf dem Gewicht vor der Schwangerschaft und richtet sich nach gesonderten Empfehlungen für die Gewichtszunahme je nach Ausgangs-BMI. Diese Einschätzung sollte durch eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen erfolgen.
Über den Autor
Abd Ben, Entwickler und Autor von RechnerZentrale

Abd Ben

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Ich entwickle alle Rechner auf RechnerZentrale. Mein Ziel ist es, präzise und einfach nutzbare Rechner und Tools für den deutschen Sprachraum kostenlos bereitzustellen.

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